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Erhabenem und Grauenhaftem ausgeliefert, findet im
Durchlassen hinweisend Gestalt, was im Unbewussten archaisch
erotisch-gewaltig drängt und gärt und schafft so lebensnotwendigen
Abstand zu ohnehin unaufhaltsam Geschehendem. Auf inneren Abstand kommt
es zunächst an, auf Differenzierung in Gesehenes und Seher. Bildnerisches
Gestalten sei hier bewusst angewandt, wahrnehmbare Distanz des Betrachters
zu sich selber wie zur Welt zu erzeugen. Am
Grab beginne ich zu zeichnen. Lebensnotwendig, um nicht überwältigt zu
werden. Gelingt es mir, Erhabenes wie Grauenvolles als grundlegende
Erfahrungen eigener Psyche verstehend auf mich selber zu beziehen, für
mich persönlich lesbar, deutbar zu be-zeichnen, geschieht das Wunder von
Ergänzung, Erweiterung und Wachstum von selber: prinzipiell Sich-Entziehendes, das Andere,
Unvorstellbares wird gegenwärtig -
Glückseligkeit. Künstlerisch
sei der Mensch das darstellende Wesen. Durch die
bislang verborgene innere universelle Bildergalerie beginnt der lange
Weg intuitiver Heim-Suchung im Moment ergriffenen Ausgeliefertseins: jetzt.
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